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Verkehrskonzept Martinsried 27.10.2010
Kommen Sie zur heutigen Tagesordnungspunkt 2: So genanntes "Einzelhandels- und Zentrenkonzept mit Planegger Sortimentsliste": Beratung und Beschlussfassung Tagesordnungspunkt 5: Martinsrieder Verkehrskonzept: Sachstandsbericht
Wo ist das Das von der Gemeinde in Auftrag gegebene "Einzelhandels und Zentrenkonzept" des Büros CIMA Beratung + Management GmbH, über das heute Abend anscheinend abgestimmt wird, beinhaltet - und das hoffen wir sehr - auch das eigene Nahversorgungskonzept für Martinsried. Jedenfalls konnten wir im Kontakt mit dem Büro CIMA erfreulicherweise feststellen, das das Konzept von CIMA prinzipiell den Forderungen der Bürgerinitiative Martinsried entspricht. Man war sich jedoch nicht sicher, ob auch alles wie vorgeschlagen von der Gemeinde Planegg übernommen würde!
Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger Die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried fordern zur neuen U-Bahn eine ausreichende Park&Ride-Anlage mit wesentlich mehr Parkplätzen als den bisher uns wenigsten nachträglich zugestandenen 79 Plätzen. Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger fordern Verkehrsberuhigung für Martinsried. Deshalb muss jetzt endlich die Parallelstraße zur Röntgenstraße hinter den Garagen in Angriff genommen werden, und deshalb darf es auch nicht sein, dass laut bisherigem Martins-rieder Verkehrskonzept immer noch fünf Buslinien durch die Wohn-gebiete in Martinsried fahren sollen - zum neuen Busbahnhof. Die neue Ortsmitte soll keine Bus-Autobahn werden, sondern durch Fußgängerzonen verkehrsberuhigt und für Bürgerinnen und Bürger attraktiv zum Einkaufen gestaltet werden. Auch hier hoffen wir auf Einsicht und wünschen uns wesentliche Verbesserungen. 15.09.2011 Der Architektenwettbewerb für die Planung des Bahnhofsareals in Planegg "hat viele Ideen gebracht", dies ist die einhellige Meinung des Gemeinderates Planegg wie auch der Presse (SZ vom 9.9.2011 Rainer Rutz).Martinsried steht eine gewaltige Ortsentwicklung bevor, die voraussichtlich bereits 2012 in Angriff genommen wird: Die neue U-Bahnendhaltestelle der U 6, eine Ortsmitte-Planung, neues und umfangreiches Gewerbeaufkommen an der Bunsenstraße und in der neuen Ortsmitte, ein noch fehlendes funktionstüchtiges Verkehrskonzept, eine ausreichende Park & Ride-Anlage für die U-Bahn, ein Busbahnhof. Schon jetzt fahren täglich 4.000 Studenten und Angestellte in den Campus und in Zukunft werden durch die geplante Erweiterung der LMU ca. 13.000 Studenten und Angestellte hinzukommen. Schon jetzt verfügt Martinsried über ca. 10.000 Pendler in die Gewerbegebiete.
Die Gesamtplanung von Martinsried ist also eine Herkulesaufgabe und kann nur gelingen, wenn man sie mit
Weitblick und professioneller Vorgehensweise angeht.
Auch in Martinsried darf nicht an falscher Stelle gespart werden. Schließlich gehört Planegg nicht zu den armen Kommunen. ( Planung einer zweiten Tiefgarage an der Bahnhofstraße, das feudale Kupferhaus, das großzügige Familienzentrum ausgestattet mit einer eigenen Mensa und vieles andere). Zu dieser Gesamtplanung gehört, und das ist üblich, auch eine Verkehrsplanung. Wird diese nicht im Zusammenhang mit der gesamten Ortsplanung erstellt , kann die Verkehrsplanung nicht funktionieren. Das beste Beispiel dafür ist das von der Gemeinde in Auftrag gegebene und bereits vom Gemeinderat beschlossene
Martinsrieder Verkehrskonzept.
Die Bürgerinitiative Martinsried lehnt das Martinsrieder Verkehrskonzept des Büros Basler & Co. ab
Wir fragen uns weiter: Wo ist eigentlich die viel gepriesene und versprochene Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in das Planungsvorhaben der Ortsmitte von Martinsried, wenn ein Großteil dieser Planung, nämlich die Verkehrsplanung, bereits ohne Beteiligung der Bürger als vorgegebene und im Gemeinderat bereits beschlossene Grundlage für die Planung der Ortsmitte definiert ist? Die Bürgerinitiative Martinsried ist der einzige eingetragene Verein, der per Telefon und Internet eine Bürgerbefragung über Ortsmitte und Verkehr in die Wege geleitet hat . Deshalb ist sie auch legitimiert, relevante Aussagen über eine sich abzeichnende vorherrschende Meinung der Bürger zu treffen. Wir werden diese Bürgerbefragung fortsetzen, und bereits jetzt sich abzeichnende Tendenzen dem Gemeinderat und der Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch als Wünsche der Bürgerinnen und Bürger unterbreiten. Als eindeutige Sofortmaßnahme zur Entlastung der Röntgenstraße zeichnet sich der Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger ab, hinter den Garagen eine gemeindliche Parallelstraße zur Röntgenstraße zu bauen, diese durch den Wall hindurch auf die Frauenhoferstraße zu führen und dann erst Nähe Feinkost Schrittenlochner in die Lochhamer Straße einführen zu lassen, und natürlich die Lochhamerstraße nicht zu sperren. Diesen Vorschlag (Sillatlösung) haben wir bereits im Jahr 2009 veröffentlicht. Es kann nicht sein, dass der Bevölkerung angekündigt wird, man würde die Bürger in die Planungen mit einbeziehen, indem man ein paar wenigen "Auserwählten", deren konziliante Einstellung man kennt, das Vorhaben der so genannten "Programmwerkstatt" vorstellt und absegnen lässt. Die Bürgerinitiative fordert sowohl bei der Verkehrs- als auch bei der Ortsplanung von Martinsried eine ehrliche und tatsächliche Bürgerbeteiligung für alle interessieren Bürgerinnen und Bürger von Martinsried. 05.05.2011 Vorfahrt für die Staatsstraße 2063neu Die Planung für den Neubau der Staatsstraße 2063neu in Gräfelfing "schreitet in aller Stille voran" und der Bau soll voraussichtlich bereits 2013 und 2014 fertig gestellt sein. So lautet der Artikel des Münchner Merkur vom 3. Mai 2011 auf der ersten Seite.Die Bürgerinitiative Martinsried e.V. informiert:
07.04.2011 Die Wahlen in Baden-Württemberg haben gezeigt, dass man mit grünen Themen Wahlen gewinnt. Dabei muss man nicht unbedingt Mitglied der Grünen sein: Alle Parteien haben spätestens jetzt erkannt, dass man ohne Angebote für die Themen Umwelt und Gesundheit in Zukunft nicht mehr erfolgreich sein kann.Die Würmtalgemeinden und die Bezirksausschüsse des Münchner Westens arbeiten z. Zt. hinter verschlossenen Türen an einem gemeinsamen Verkehrskonzept. Die Bürgerinitiative befürchtet, dass man mit Hilfe dieser Gesamtverkehrsplanung für den Münchner Westen nun auf Umwegen anscheinend doch eine St 2063 neu direkt am Martinsrieder Wohngebiet bauen will. Die Bürgerinitiative Martinsried e.V. informiert: Die Staatsstraße 2063neu ist im Planegger Gemeinderat am 12.11.2009 mit großer Mehrheit und aus guten Gründen abgelehnt worden. Seitdem haben sich die Argumente gegen diese Straße keineswegs verändert: Diese neue Straße bringt u. a. ca. 20.000 Autos mehr pro 24 Stunden nach Martinsried (Verbindung zwischen Autobahn Lindau und Autobahn GAP). Sie entlastet so gut wie nicht weder Martinsried noch Planegg. Siehe drei Gutachten Fahnberg, Kurzak, Prof. Wirth. Allgemein anerkannter Fakt ist: Wer neue Straßen baut, zieht neuen Verkehr an. Wer glaubt, er könne den Bürgerinnen und Bürgern von Martinsried heute noch eine Staatsstraße 2063neu auf dem Wege über "Hintertürchen" aufs Auge drücken, hat übersehen, dass die Bürger heute sehr gut informiert sind und laufend bis in Einzelheiten informiert werden: Gefährlicher Feinstaub, Lärm, Luftverschmutzung etc. Auch das erfolgreiche Bürgerbegehren in Gräfelfing gegen ein Holzschnitzelkraftwerk und dessen gesundheitliche und ökologische Folgeschäden ist ein Beweis dafür, wie hoch der Bürger heute Gesundheit und Umwelt schätzt. Bei den kommenden Kommunalwahlen werden auch im Würmtal diese grünen Themen die Entscheidung bringen. Die Bürgerinitiative Martinsried e. V. setzt sich weiterhin für die Wohn- und Lebensqualität, für die Gesundheit und eine gesunde Umwelt der Bürgerinnen und Bürger ein. Helfen Sie uns bitte dabei, und rufen Sie uns an unter T. 0172/8311496 Danke! 03. Dezember 2010 Verkehrskonzept Martinsried in der Presse
Süddeutsche Zeitung
20. November 2010 SZ Kommentar: Diffuse Debatte unter Zeitdruck hier 20. November 2010 U-Bahn-Bau verzögert sich, 11 Einwendungen hier 20. November 2010 Wohin mit den Autos? hier
Münchner Merkur
17. November 2010 Gutmann bietet Frieden an hier 24. März 2011 Das Martinsrieder Verkehrskonzept mit oder ohne Park & Ride Anlage an der neuen U-Bahnendhaltestelle in Martinsried mit Voreinplanung einer Ortsmitte Martinsried bekommt durch die neue U-Bahnendhaltestelle der U 6 zusätzlichen Verkehr. Bisher sind weder unterirdische noch oberirdische Parkplätze geplant. Es darf nicht sein, dass durch Sparen am falschen Platz Martinsried im Park- und im Park-und-Such-Verkehr völlig erstickt.Deshalb hat die Bürgerinitiative Martinsried bereits im Herbst letzten Jahres bei der Regierung von Oberbayern Einspruch erhoben gegen eine U-Bahnendhaltestelle der U6 in Martins-ried, wenn nicht gleichzeitig für entsprechende Park & Ride Plätze gesorgt wird. Diesem Einspruch haben wir die 1200 Unterschriften der Bürgerinnen und Bürger beigefügt, die sich mit ihrer Unterschrift für eine Tiefgarage mit Zufahrt nur von der Würmtalstraße ausgesprochen haben: siehe Lagepläne 6a, 10 und 11. Nach wie vor ist diese Tiefgarage die für Martinsried vorteilhafteste Lösung, weil hier die Zufahrt zur U-Bahn nur von der Würmtalstraße aus möglich ist, und somit Martinsried von zusätzlichem Zufahrts- verkehr zur U-Bahn verschont bleibt. Wir haben ferner bei der Regierung von Oberbayern eine Öffentliche Anhörung beantragt, damit auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger an der Lösungsgestaltung des Parkproblems wegen der neuen U-Bahnendhaltestelle teilnehmen können. Diese Anhörung wird voraussichtlich im April stattfinden. Wir begrüßen ausdrücklich das aktuelle Engagement von Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch (SPD), sich nun gleichzeitig mit dem U-Bahnbau intensiv um Möglichkeiten für eine einer U-Bahnendhaltestelle entsprechenden und erforderlichen Park & Ride Anlage zu bemühen. 17. März 2011 Liebe Bürgerinnen und Bürger von Martinsried und Planegg, die Bürgerinitiative Martinsried ist noch nicht einmal zwei Jahre alt, und dennoch können wir feststellen, dass wir von drei uns vorgenommenen großen Themen Natürlich werden wir dennoch aufmerksam die diesbezüglichen weiteren Planungen verfolgen, um zu verhindern, dass auch nicht durch eventuelle Hintertürchen ähnliche Probleme von Neuem auftauchen können. Allerdings liegt das schwierigste Problem für Martinsried - und auch für Planegg - noch ungelöst vor uns: Das Martinsrieder Verkehrskonzept mit oder ohne Park & Ride Anlage an der neuen U-Bahnendhaltestelle in Martinsried mit Voreinplanung einer Ortsmitte. Diesem Thema werden wir uns in Zukunft verstärkt zuwenden. Deshalb hat die Bürgerinitiative Martinsried bereits im Herbst letzten Jahres bei der Regierung von Oberbayern Einspruch erhoben gegen eine U-Bahnend-haltestelle der U6 in Martinsried, wenn nicht gleichzeitig für entsprechende Park & Ride Plätze gesorgt wird. Diesem Einspruch haben wir die 1200 Unterschriften der Bürgerinnen und Bürger beigefügt, die sich mit ihrer Unterschrift für eine Tiefgarage mit Zufahrt nur von der Würmtalstraße ausgesprochen haben: siehe Lagepläne 6a, 10 und 11. Nach wie vor ist diese Tiefgarage die für Martinsried vorteilhafteste Lösung, weil die Zufahrt von der Würmtalstraße den Zufahrtsverkehr zur U-Bahn nicht durch Martinsried lenkt. Wir haben ferner bei der Regierung von Oberbayern eine Öffentliche Anhörung beantragt, damit auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger an der Lösungsgestaltung des Parkproblems wegen der neuen U-Bahnendhaltestelle teilnehmen können. Diese Anhörung wird voraussichtlich im April stattfinden. Im Herbst letzten Jahres hat der Gemeinderat Planegg im Rahmen des Martinsrieder Verkehrskonzept den Bau einer Tiefgarage mit großer Mehrheit abgelehnt, vornehmlich mit der Begründung, die Tiefgarage würde nicht gebraucht. Auch oberirdische Parkplätze sind damals vom Gemeinderat allerdings gegen die Stimmen von CSU und FDP abgelehnt worden. Mittlerweile können wir aber erfreulicherweise eine Art Meinungsumschwung in unserem Gemeinderat feststellen: Wir begrüßen ausdrücklich das aktuelle Engagement von Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch (SPD), sich nun gleichzeitig mit dem U-Bahnbau intensiv um Möglichkeiten für eine einer U-Bahnendhaltestelle entsprechenden und erforderlichen Park & Ride Anlage zu bemühen. 30. November 2010 Verkehrskonzept Martinsried Basierend auf 1106 Unterschriften der Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger setzt sich die Bürgerinitiative Martinsried weiterhin für eine angemessene Park an Ride Anlage an der U-Bahnendhaltestelle ein. Dabei legt sie Wert darauf, die seit geraumer Zeit in positiver Atmosphäre laufenden Gespräche mit allen Fraktionen des Gemeinderats in einem offenen und konstruktiven Dialog fortzuführen, um das Schlimmste zu verhindern und positive Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried erreichen zu können.
Sie begrüßt weiterhin alle Martinsrieder
Wir lassen nicht locker und ziehen mit den
Martinsrieder Bürgerinnen und Bürgern 25. November 2010
Nach Annahme des Verkehrskonzepts Martinsried im
Verkehrschaos in Martinsried !
nur 500 - 800 Fahrradstellplätze, wenn die
Eine Entscheidung mit fatalen Folgen Kommen Sie zur
Bürgerversammlung im Kupferhaus und sprechen Sie selbst mit Ihrer Bürgermeisterin! 18. November 2010
Wollen Sie, dass Ihr Zuhause in Martinsried
Es gibt die bürgerfreundlichen Lösungen.
Kommen Sie zur öffentlichen Sitzung Hier bereits soll über die Zukunft von Martinsried im Hauruck-Verfahren und ohne Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger von Martinsried entschieden werden! 11. November 2010 Kommen Sie zum
4. Martinsrieder Stammtisch
im Gasthof Schienhammer Das Verkehrskonzept Martinsried wird aus guten Gründen von der überwiegenden Mehrheit der Martinsrieder Bürger abgelehnt. Dennoch soll es über die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger hinweg ad hoc bereits am 18. November 2010 im Planegger Gemeinderat als Richtlinie für alle zukünftigen Ver- kehrsplanungen beschlossen werden:
Wollen Sie das? 28. Oktober 2010 Informationsveranstaltung im Kupferhaus: Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger lehnen das Martinsrieder Verkehrskonzept ab
und zwar in ihrer weitaus überwiegenden Mehrheit und in allen relevanten Punkten,
die das Verkehrskonzept für Martinsried plant:
Schreiben Sie noch in dieser Woche Ihre Einwendungen gegen die Planung der U-Bahn ohne jede Park and Ride Anlage an die Gemeinde Planegg. Letzter Termin 02.11.2010. 21. Oktober 2010
"Verkehrskonzept Martinsried,
Zu Recht stellt sich die "Martinsrieder Runde“ diese Fragen.
> Ein Gutachten wird als Feigenblatt benutzt <
Wir fordern eine Grundsatzdiskussion unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger aus Martinsried.
14. September 2010 Verkehrskonzept Martinsried
Liebe Bürgerinnen und Bürger aus Martinsried und Planegg,
Sie haben bereits auf unserem letzten gut besuchten Stammtisch Ihre großen Bedenken gegen das neue "Verkehrskonzept für Martinsried" mit Nachdruck vorgebracht. Die Gemeinde lädt Sie nun zu einer Informationsveranstaltung über dieses Konzept ein. Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch und die beiden Schweizer Gutachter, Herr Ruggli und Herr Schneider, werden versuchen, Ihnen dieses Verkehrskonzept "schmackhaft" zu machen. Dies ist eine willkommene Gelegenheit für alle Martinsrieder und Planegger Bürgerinnen und Bürger, ihre berechtigten Bedenken gegen dieses Konzept direkt an die Verantwortlichen weiter zu geben.
Kommen Sie zu dieser
und nutzen Sie Ihre Chance bei der sich
Mittwoch, 20.Oktober 2010
02. September 2010
Kein Park and Ride, keine Tiefgarage
Martinsrieder Verkehrskonzept In unserer letzten Anzeige im Info vom 26.8.2010 haben wir unsere Leser davon informiert, dass Martinsried durch eine Nordsüdtrasse zwischen Würmtalstraße und Münchner Straße von Verkehr nicht entlastet, sondern massiv mehr belastet würde, und zwar auf der St2063neu entsprechend den Gutachten Fahnberg-Kurzak von bis zu 26.000 PKWs pro 24 Std.! Siehe Gutachten Fahnberg-Kurzak 1 hier und Gutachten Fahnberg-Kurzak 2 hier. Dabei ist es unerheblich, ob diese durchgehende Nord-Süd-Verbindung nun hinter den Garagen oder vor diesen auf der Röntgenstraße als Gemeindestraße oder eben als Staatsstraße 2063neu im Grünzug verlaufen würde. Wir haben in dieser Anzeige auch einen Vorschlag gemacht, wie man die Röntgenstraße gleichzeitig mit der Lochhamer Straße von Durchgangs- verkehr entlasten kann. Wir begrüßen sehr, dass nun auch die SPD hierzu nach einer anderen Lösung als im Verkehrskonzept vorgeschlagen sucht. Das Martinsrieder Verkehrskonzept enthält aber auch einen weiteren großen Nachteil für die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried: Die Lochhamer Straße, die angeblich im Martinsrieder Konzept von Verkehr entlastet werden soll, wird zukünftig durch die Busse von vier Buslinien überlastet. Bisher verfügt Martinsried über zwei Buslinien. In Zukunft sollen hier allein vier Buslinien die U-Bahnendhaltestelle über die südliche Lena-Christ-Straße zur Sparkasse und weiter auf der ganzen Länge der Lochhamer Straße bis zur Würmtalstraße hin und zurück verbinden. Hinzu kommt an der Ecke Lochhamer Straße /Sparkasse die fünfte Buslinie 266. Wenn man demnach einen 20-Minutentakt annimmt, so fährt auf der Lochhamer Straße mindestens alle 2,5 Minuten ein Bus, bei einem 10-Minutentakt sogar alle 1,3 Minuten wenn nicht in noch geringerem Abstand, da die fünfte Buslinie 266 nicht mit eingerechnet ist. Klicken Sie dazu auf unserer Website auf Gutachten Basler Folie 13 hier. Alle fünf geplanten Buslinien zur U-Bahn verlaufen durch Martinsrieder Wohngebiet, während der Campus von Busverkehr so gut wie verschont bleibt. Eine Buslinie fährt sogar durch die schmale Galileistraße, und weitere Buslinien sind angedacht! Fazit: Man lässt möglichst viele Busse durch Martinsrieder Wohngebiet fahren, weil man für die Autofahrer, die zur U-Bahnendstation wollen, kein Park and Ride und keine Tiefgarage bauen will. Selbstverständlich werden die Autofahrer trotzdem zur U-Bahnendstation fahren, und damit ist das Verkehrschaos in Martinsried perfekt! Ergebnis: Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger werden zusätzlich durch den neu hinzukommenden umfangreichen Busverkehr massiv mehr belastet mit allen sich daraus ergebenden gesundheitlichen Gefahren. Eine weitere negative Folge wird die Wertminderung der Wohngrundstücke in ganz Martinsried sein. Es gibt nur eine Lösung und das ist der Bau einer Tiefgarage mit Zufahrt nur von der Würmtalstraße (Siehe Lagepläne hier, speziell Lagepläne 10 und 11). So ist es auch im gesamten Münchner U-Bahnnetz üblich: Siehe Lagepläne hier, speziell Lageplan 8. Denn nur so sind alle schon jetzt erkennbaren Probleme gelöst: Wir benötigen dann weniger Busse, und unsere Straßen werden nicht von Fremdparkern verstopft. Die Autofahrer die zur U-Bahn wollen, benützen die gleichen Wege durch und um Martinsried herum, die sie bisher nach Großhadern genommen haben, auch hier keine Mehrbelastung! Auch die Parkraumbewirtschaftung kann dann auf ein Minimum begrenzt werden. Warum also soll hier auf Kosten der Martinsrieder Bevölkerung eine vollkommen unübliche Planung zu einer U-Bahnendhaltestelle statuiert werden? Die Martinsrieder wollen keine Versuchskaninchen sein, zumal da schon jetzt klar ist, dass die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried so wie auch die hiesigen Geschäfte und Unternehmer die Verlierer wären.
18. August 2010 Verstopfte Straßen durch Fremdparker an der Endhaltestelle der U 5 in Laim wie in Martinsried in Zukunft an der Endhaltestelle U 6
Wenn es nach dem Willen der Gemeinde (s. dortige aktuelle Mitteilungen auf der Homepage) geht,
werden wir mit der zukünftigen Endhaltestelle der U 6 in Martinsried genauso verstopfte Straßen
durch Fremdparker haben wie das z. Zt. in Laim an der Endhaltestelle der U 5 der Fall ist. Dort
war im Gegensatz zu Martinsried allerdings von Anfang an geplant, eine Verlängerung der U 5 nach
Pasing herzustellen, was nun auch eingeleitet wird. Im Gegensatz dazu ist durch das Gutachten
vom MVV für die U 6 bereits jetzt definitiv geklärt, dass die U 6 niemals von Martinsried nach
Planegg verlängert werden kann, weil der Kosten-Nutzungseffekt für diese Trasse völlig
unzureichend ist. s. Gutachten MVV 2009 bei der Gemeinde Planegg.
Dazu SZ v. 15.8.2010 hier |
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