Aktuelles


16.01.2012

Wurfsendung


Wollen Sie eine Trambahn -
mitten durch Martinsried?

An alle Bürgerinnen und Bürger in Martinsried -
an alle Gewerbetreibenden und Selbstständige



Martinsried, Januar 2012

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Martinsried,
liebe Gewerbetreibende, Selbstständige und Freiberufler in Martinsried,

die Bürgerinitiative Martinsried e.V. setzt sich seit drei Jahren ehrenamtlich und überparteilich für Ihre Lebens- und Wohnqualität sowie auch für den wirtschaftlichen Erfolg des Gewerbes in Martinsried ein.

Was wir bisher erreicht haben:

  • Wir haben eine Unterschriftenaktion gegen die Staatsstraße 2063neu erfolgreich abgeschlossen. Diese Staatsstraße hätte zwei große Autobahnen verkehrsreich miteinander verbinden sollen, direkt an Ihrem Wohngebiet.


  • Wir haben uns mit Erfolg gegen das große Holzschnitzelheizkraftwerk an der Grenze zu Martinsried engagiert, indem wir die Bevölkerung mit vielen Aktionen sachlich informiert haben.


  • Mit unserer Forderung nach einer angemessenen Park&Ride-Anlage an der neuen U-Bahn-Station in Martinsried haben wir einen Teilerfolg erzielt. Der Bau von 79 Parkplätzen an der Endhaltestelle wurde schließlich vom Gemeinderat Planegg beschlossen.

Was wir noch erreichen wollen:

  • Dass Sie weiterhin vor Ihrem Haus parken können. Die nun genehmigten 79 Parkplätze sind für eine Endhaltestelle viel zu wenig. Die Gemeinde Planegg hat bereits beschlossen, eine Rundum-Parkraumbewirtschaftung in ganz Martinsried wie im Münchner Stadtzentrum einzuführen! Das will die Bürgerinitiative u.a. durch Erhöhung der Parkplätze und mit Unterstützung eines Rechtsanwaltes verhindern.


  • Ein attraktives Nahversorgungszentrum in der Ortsmitte von Martinsried.
    Wir setzen uns für ein verkehrsberuhigtes Versorgungszentrum in unserer Ortsmitte ein, wo wir alle für den täglichen Bedarf erforderlichen Einzelhandelsgeschäfte, Ärzte und Dienstleister vorfinden. Das ist bis jetzt nicht der Fall. Die neue Ortsmitte soll mit Fußgängerzonen, Sitzgelegenheiten, gepflegten Grünanlagen, Spielplätzen und einem Café attraktiv und lebendig gestaltet werden und soll somit den Bürger zum Einkaufen einladen, selbstverständlich unter der Voraussetzung von ausreichend erstellten Parkmöglichkeiten. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Einzelhandelsgeschäfte, Dienstleister und Restaurants wirtschaftlich erfolgreich sind und hier auf Dauer existieren können. Diese neue Ortsmitte wird nur möglich, wenn auch die beiden Grünzüge an der Röntgen- und Lena-Christ-Straße in die Gestaltung mit einbezogen werden können. Sie sind bereits im Besitz der Gemeinde. Jedoch gibt die Gemeinde gemäß dem aktuellen Gemeinderatsbeschluss vom 18.11.2010 diese Grünzüge bisher noch nicht für die Ortsmitte Martinsried frei. Im Gegenteil: Die beiden Grünzüge sollen für den Bau einer Trambahn mitten durch Martinsried zur Verfügung stehen! Wir werden uns mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einsetzen, dass durch das Martinsrieder Ortszentrum keine Trambahn fahren wird.

Bitte unterstützen Sie die Bürgerinitiative Martinsried mit Ihrer Spende.

Mit jedem Euro investieren Sie in Ihre persönliche Lebensqualität in dem uns lieb gewonnenen Wohnort Martinsried. Gewerbetreibende und Selbstständige investieren in ihre eigene Existenz. Ihre Spende wird zu 100% für unsere Auslagen verwendet und ist steuerlich absetzbar. Unsere Gemeinnützigkeit ist vom Finanzamt anerkannt.

Wir bedanken uns im Voraus für Ihre Unterstützung.

Mit den besten Wünschen für das Jahr 2012 und mit freundlichen Grüßen

Ihre

Dr. Barbara Gutmann
Bürgerinitiative Martinsried e.V. Vorsitzende


Unser Überweisungsformular zum Herunterladen finden Sie hier.



 

13.10.2011

Martinsried soll schöner werden
Bürgerinitiative Martinsried e.V.

und

Planegg soll schöner werden
Bürgerinitiative Martinsried e.V.

Die Bürgerinitiative Martinsried möchte nicht in Konkurrenz zu Planegg treten, sie möchte lediglich für Ihre Bürger in Martinsried allmählich das erreichen, wessen sich die Bürgerinnen und Bürger von Planegg schon längst erfreuen können. Immerhin wohnen knapp 40% der Gesamtbewohner von unserer Gemeinde in Martinsried und immerhin werden mehr als 60% der Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinde Planegg in Martinsried erwirtschaftet. Aber wir möchten, wie schon oft mitgeteilt, keinen Keil zwischen die beiden Ortsteile treiben. Wir wollen die Entwicklung von Martinsried fördern, und damit gemeinsam mit Planegg die Zukunft der Gesamtgemeinde erfolgreich gestalten.

Nur gemeinsam sind wir stark!

In diesem Sinne engagiert sich die Bürgerinitiative auf vielfältige Weise auch für Planegg. Einige Beispiele:

  • Die Bürgerinitiative fordert zur neuen U-Bahn U6 in Martinsried eine ausreichende Park&Ride-Anlage, damit die Bürgerinnen und Bürger auch aus Planegg per Auto die U-Bahn erreichen können.


  • Die Bürgerinitiative hat sich unter großem Aufwand und mit einem großen Teilerfolg gegen ein Großkraftholzschnitzelwerk zwischen Planegg, Martinsried und Gräfelfing eingesetzt, zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger auch in Planegg. Uns haben viele Planegger dafür gedankt.


  • Die Bürgerinitiative setzt sich für ein lebendiges Nahversorgungszentrum in Martinsried ein, das attraktiv und vielfältig gestaltet werden soll, damit die Geschäfte in Martinsried in Zukunft wirtschaftlich erfolgreich sind, und folglich die Gemeinde Planegg gutes Geld einnehmen kann auch zur Finanzierung der Kultur- und Familieneinrichtungen in Planegg. (z.B. Kupferhaus, Volkshochschule und Familienzentrum)


  • Die Bürgerinitiative Martinsried hat sich während der Machbarkeitsstudie für die Fortführung der A99 durch das Würmtal mit aufwendigen Aktionen auf die Seite der Planegger Bürgerinnen und Bürger gestellt und die vorgeschlagene Trasse der A 99 aus Solidarität mit Planegg abgelehnt, obwohl diese Trasse für Martinsried ein Vorteil gewesen wäre! Dann wäre nämlich die St 2063neu ein für allemal (= "Trasse Light" der St 2063neu ) nie mehr gekommen.


  • Die Bürgerinitiative Martinsried hat sich per Wort, Schrift und Tat immer für eine Verkehrsberuhigung der Germeringer Straße in Planegg eingesetzt. Nachdem nun die Stickstoff- und Feinstaubmessungen anscheinend überhöhte Messwerte hervorgebracht haben, schlagen wir vor, einmal darüber nachzudenken, ob es nicht sinnvoll wäre, die Germeringer Straße mit finanzieller Unterstützung von Landkreis und Staat ganz zu untertunneln. Die Gelder, die für die Großuntertunnelung der A 99 gedacht waren, könnte man eventuell dafür verwenden. Unser zweiter Denkvorschlag für die Verkehrsberuhigung der Germeringer Straße ist der, außerhalb des überaus dicht besiedelten Würmtals nach einer Verbindung zwischen der Lindauer und der Garmischer Autobahn zu suchen. Und die gibt es. Auch hier engagieren wir uns für die Bürgerinnen und Bürger von Planegg.
  •  

    06.10.2011

    Nahversorgungsanalyse für Martinsried

    Die Gemeinde Planegg beabsichtigt, die von Martinsried seit Langem geforderte Ortsmittenplanung in absehbarer Zeit fertig zu stellen. Bürgermeisterin Annemarie Detsch hat versprochen, wie in Planegg am S-Bahnhof-Areal alle Bürgerinnen und Bürger von Martinsried aufzurufen, um an der Planung der Ortsmitte von Martinsried mitzuwirken. Das begrüßt die Bürgerinitiative Martinsried e. V. ausdrücklich.

    Mittlerweile allerdings wird das Martinsrieder Verkehrskonzept als Vorgabe für alle Planungen in Martinsried gehandhabt, ein Konzept, an dessen Entstehen die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried ausgeschlossen waren. Die Bürgerinitiative lehnt das Martinsrieder Verkehrskonzept als unfunktionell und bürgerfeindlich ab. Begründungen siehe auf dieser Seite in der Rubrik Verkehrskonzept Martinsried. Bisher ist auch noch nicht- wie ansonsten bei so großen Projekten üblich und wie beim S-Bahnhof-Areal in Planegg geschehen - ein Städteplanerwettbewerb ausgeschrieben worden, eine Maßnahme, die wir für ein professionelles Planungsergebnis unbedingt für erforderlich halten.

    Die umfangreichen Bürgerbefragungen der Bürgerinitiative haben ergeben, dass sich die Bürgerinnen und Bürger in Martinsried eine Ortsmitte wünschen vornehmlich entlang der quer verlaufenden Röntgen- und Lena-Christ-Straße bis zur U-Bahn-Rampe unter Einbeziehung des historischen Zentrums mit der Kirche St. Martin und Umgebung (Bauernhöfe).

    Die moderne Städteplanung - auch für kleinere Orte wie Martinsried - geht davon aus, dass neben einem Großdiscounter , der meist nicht im Zentrum des Ortes, sondern an einer Staatsstraße gelegen ist (in Martinsried AEZ und OBI), für die Bevölkerung ein Einzelhandelszentrum im Ortskern zur Verfügung stehen muss, das die Bürgerinnen und Bürger fußläufig erreichen können - bürger- und seniorenfreundlich.

    Dieses Einzelhandelzentrum muss alle Einzelhandelsgeschäfte des täglichen Bedarfs beinhalten, z. B. Lebensmittelgeschäfte, Drogeriemarkt, Blumenladen, Reformhaus, Metzgerei, Post und Schreibwaren, Optiker, kleine Boutique, Parfümerie, Getränkemarkt sowie auch Dienstleister wie Ärzte, Zahnärzte und Apotheken, usw. Nur wenn man in ein und demselben Zentrum alles für seinen täglichen Bedarf erledigen kann, wird ein Einzelhandelsnahversorgungszentrum auch vom Bürger angenommen. Die Röntgen- und Lena-Christ-Straße incl. dem historischen Ortskern bieten sich in Martinsried für so ein modernes Nahversorgungszentrum hervorragend an.

    Selbstverständlich soll so ein Zentrum sowohl attraktiv als auch verkehrsberuhigt gestaltet werden durch Fußgängerzonen, Ruhezonen, Bepflanzungen und funktionstüchtigen Parkraum. Ein kleines Cafe, diverse Restaurants runden dann den Einkauf noch ab.

    Wer meint, das würde sich für Martinsried nicht rentieren, wird eines Besseren belehrt, wenn er z. B. den kleinen Ort Rott am Lech (1.300 Einwohner ) oder z. B. Anzing (3.700 Einwohner) genauer betrachtet, nur zwei Beispiele unter vielen. Dort rentieren sich die Nahversorgungszentren sehr wohl. Die Fachfirma CIMA hat für Anzing eine hervorragende Nahversorgungsanalyse ins Internet gestellt, www.cima.de./ Anzing, die es sich lohnt zu lesen. Martinsried verfügt immerhin über 4.000 Einwohner und 10.000 Pendler, die täglich in Martinsried arbeiten und in baldiger Zukunft zusätzlich 13.000 Studenten und Angestellte.

    In dieser Entwicklung steckt ein hohes Potential für das erfolgreiche Martinsrieder Einzellhandelsnahversorgungszentrum. Laut Aussagen von Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch arbeitet die gleiche Firma CIMA z. Zt. an einer Einzelhandelsanalyse für Gesamtplanegg.

    Ein Gemeinderat aus Planegg hat allerdings seinerzeit erklärt:

    "Wir wollen doch gar nicht, dass die Martinsrieder in Martinsried einkaufen, sondern bei uns in Planegg!"

    Sollte eventuell diese bisher übliche Vorgehensweise für die Planung der Martinsrieder Ortsmitte immer noch aktuell sein?


    Wir hoffen, dass diese Sichtweise nun der Vergangenheit angehört, hat doch Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch selbst versprochen, dass die Martinsrieder Bürger bei allen sie betreffenden Planungen mitwirken können.
    Somit bitten wir die Bürgermeisterin Frau Detsch, den Planegger Gemeinderat und seine Verwaltung, uns bei dieser Nahversorgungsanalyse der Firma CIMA mit einzubeziehen bevor die Analyse abgeschlossen ist.

    Die engagierten Bürgerinnen und Bürger von Martinsried haben seit vielen Jahren viel Wissen über die Bedürfnisse von Martinsried angesammelt. Auf diesen Wissensschatz sollte die laufende CIMA-Analyse nicht verzichten.

     

    11.08.2011

    Ortsmitte-Planung Martinsried

    Die Bürgerinitiative Martinsried informiert: Am 28.Juli 2011 hat der Gemeinderat Planegg einstimmig einen Beschluss zur Ortsmitte-Planung in Martinsried gefasst:
    Danach dient das Martinsrieder Verkehrskonzept des Büros Basler & Co., das bereits voriges Jahr im Rat beschlossen wurde, als Grundlage für alle weiteren Planungen für unsere Ortsmitte.

    Die Bürgerinitiative Martinsried lehnt das Martinsrieder Verkehrskonzept des Büros Basler & Co. ab,
    • weil es nicht im Zusammenhang mit der Ortsmitte-Planung erstellt wurde und schon allein deshalb nicht funktionieren kann. Ortsplanungen müssen laut Auskunft der Bayerischen Architektenkammer immer mit gleichzeitig notwendigen Verkehrsplanungen einhergehen.


    • weil es keine Alternativen enthält, sondern nach den Vorgaben der Gemeinde entstanden ist, weil es also ohne jeden Ideenwettbewerb verschiedener Planer entstanden ist.


    • weil die Bürgerinnen und Bürger hier mit einer allumfassenden Parkraumbewirtschaftung konfrontiert werden und ihre Parkplätze vor der Wohnung nicht mehr frei benützen können.


    • weil die Geschäfte in Martinsried, die Gewerbetreibenden, die Dienstleister und Freiberufler nicht mehr frei über Ihre Parkplätze vor ihren Unternehmen verfügen können.


    • weil die Straßen in den Wohnvierteln von Parkplatz suchenden und parkenden Autos verstopft werden, weil nur 79 Parkplätze für die neue UBahn-Endhaltestelle gebaut werden.


    • weil Martinsried im Martinsrieder Verkehrskonzept aufgeteilt wird in den verkehrsmäßig bevorzugten Ortsteil Campus und den benachteiligten Ortsteil der Martinsrieder Wohn- und Gewerbeviertel.


    • weil Martinsrieder Bürgern nach draußen dann nur noch ein einziger Straßenzug zur Verfügung steht, nämlich die Röntgen- und Frauenhoferstraße, da die Großhaderner Straße, der Klopferspitz und die Lochhamer Straße laut Martinsrieder Verkehrskonzept für den Autoverkehr gesperrt werden.


    • weil die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried sich nicht in einen Käfig einsperren lassen wollen, sondern im Gegenteil zusammenwachsen wollen mit dem Campus, was auch den Geschäften, Gaststätten und Dienstleistern in Martinsried und damit der gesamten Gemeinde Planegg zugute kommt.


    • weil im Martinsrieder Verkehrskonzept zu viele Busse durch die Wohngebiete von Martinsried fahren, die man auch durch den Campus leiten und dort parken lassen könnte. Der Campus jedoch wird von Auto-, Busverkehr und Busparkern so gut wie völlig verschont auf Kosten der Wohnviertel von Martinsried.


    • weil das Martinsrieder Verkehrskonzept am 20. Oktober 2010, als es im Kupferhaus der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, von den Martinsrieder Bürgerinnen und Bürgern massiv kritisiert wurde und in seinen Grundaussagen in zahlreichen Wortbeiträgen abgelehnt wurde, was aber leider in der Gemeinde so gut wie keine Berücksichtigung fand.


    • weil es viele Gründe gibt, weswegen das Martinsrieder Verkehrskonzept nur mit einer schlechten Note bewertet werden muss.


    • Ortsmitte und Verkehr müssen laut Auskunft der Bayerischen Architektenkammer jeweils zusammen geplant werden, da ansonsten die Planungsqualität ersichtlich leidet. Das beste Beispiel dafür ist das Martinsrieder Verkehrskonzept.

      Wir fragen uns weiter: Wo ist eigentlich die viel gepriesene und versprochene Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in das Planungsvorhaben der Ortsmitte von Martinsried? Wenn ein Großteil dieser Planung, nämlich die Verkehrsplanung ohne Beteiligung der Bürger vom Gemeinderat bereits beschlossen und als Grundlage für die Planung der Ortsmitte bereits vorgegeben ist?


      Die BIM ist der einzige eingetragene Verein in Martinsried, der per Telefon und Internet bereits eine Bürgerbefragung über die Ortsmitte und den Verkehr in die Wege geleitet hat. Deshalb ist sie auch legitimiert, relevante Aussagen über eine sich abzeichnende vorherrschende Meinung der Bürger zu treffen. Wir werden diese Bürgerbefragung fortsetzen , aber bereits jetzt die sich abzeichnenden Tendenzen dem Gemeinderat und der Bürgermeisterin Frau Annemarie Detsch als Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger unterbreiten.

      Als eindeutige Sofortmaßnahme zur Entlastung der Röntgenstraße zeichnet sich der Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger ab, hinter den Garagen eine gemeindliche Parallelstraße zur Röntgenstraße zu bauen, diese durch den Wall hindurch auf die Frauenhoferstraße zu führen und dann erst Nähe Schrittenlochner in die Lochhamer Straße einmünden zu lassen, und natürlich die Lochhamerstraße nicht zu sperren. Diesen Vorschlag haben wir bereits im Jahr 2009 veröffentlicht.(Sillatlösung)

      Es kann nicht sein, dass man der Bevölkerung vorgaukelt, man würde die Bürger in die Planungen mit einbeziehen, indem man ein paar wenigen „Auserwählten“, deren konziliante Einstellung man kennt, das Vorhaben der so genannten „Programmwerkstatt“ vorstellt und absegnen lässt.

    Somit bittet die Bürgerinitiative und fordert die Gemeinde auf:
    1. Wie beim S-Bahnhofareal Planegg einen Ideenwettbewerb für die Ortsmitte und dazugehöriger Verkehrsplanung einzuleiten, um professionelle Ideenvielfalt und damit Qualität in das Planungsergebnis zu bekommen.
    2. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger tatsächlich und zwar sowohl bei der Verkehrs- als auch bei der Ortsplanung zu beteiligen und deren Wünsche in die Planungen mit einfließen zu lassen.
    Denn nur die Bürgerinnen und Bürger, die vor Ort leben, erfahren täglich hautnah, welchen Verkehr und welche Ortsmitte Martinsried wirklich braucht.

     

    21. Juni 2011

    Nur 79 Stellplätze

    Der Bauausschuss der Gemeinde Planegg hat sich für eine Minimallösung entschieden:
    An der U-Bahn-Endhaltestelle in Martinsried werden nur 79 Parkplätze gebaut.

    Zwar wurde noch ein Zusatzantrag von CSU und FDP eingebracht, der die Bürgermeisterin verpflichtet, sich um eine Erweiterung auf ca. 140 Parkplätze zu "bemühen". Dieser Antrag wurde mit den Stimmen von CSU, Freien Wählern , FDP und der entscheidenden Stimme der Bürgermeisterin Frau Detsch (SPD) angenommen. Die Bürgerinitiative möchte diesem Versuch, die Bürger von Martinsried ernst zu nehmen, ausdrücklich ihre Anerkennung aussprechen.

    Und dennoch, sollte dieser Antrag überhaupt in die Tat umgesetzt werden, entsprächen auch die 140 Parkplätze nicht den Erfordernissen einer U-Bahn-Endhaltestelle.

    Alle sachlichen Argumente sprechen für die Erstellung von ca. 300 Parkplätzen an der zukünftigen Endhaltestelle der U 6 Martinsried:
    Ein Blick auf das U-Bahnnetz der Münchner U-Bahn zeigt eindeutig, dass alle übrigen definitiven Endhaltestellen im Münchner U-Bahnnetz über ca. 300 Parkplätze und noch mehr verfügen. Diese Anzahl ist also üblich und wird - wie man überall sehen kann - auch gebraucht.

    Schon jetzt sind Parkplätze in Martinsried knapp, da schon jetzt täglich ca. 10.000 Pendler nach Martinsried zur Arbeit kommen.

    In Zukunft kommen durch die Erweiterung der Universität noch einmal ca. 13.000 Studenten und Angestellte täglich mehr nach Martinsried. Auch die dafür von der Universität eingeplanten oberirdischen Parkplätze sind laut Gutachten von Prof. Wirth nicht annähernd ausreichend! Martinsried befindet sich also am Scheideweg einer eigentlich großartigen Entwicklung. Diese Chance sollten wir alle nutzen, die Bürger, das Gewerbe, der Campus und nicht zuletzt unser Gemeinderat. Keineswegs darf die wissenschaftliche Entwicklung des Campus von Martinsried, die die Bürgerinitiative grundsätzlich begrüßt, ausschließlich zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger von Martinsried gehen.

    Zu wenig Parkplätze an der U-Bahn bedeutet natürlich zusätzliche Verstopfung der Straßen und Wohnviertel von Martinsried durch Parkplatz suchende Autofahrer und Fremdparker. Wir Bürger sind deshalb nach Martinsried gezogen, weil wir uns für den ländlichen Charakter dieses Ortes und für seine Lage in der noch intakten Natur entschieden haben. Diese Lebensqualität wollen wir erhalten. Deshalb lehnen Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger eine gesamte Parkraumbewirtschaftung, wie das in der Innenstadt von München üblich ist, ab.

    Die Gemeinde kann sich auch nicht hinter dem Argument verschanzen, eine Tiefgarage wäre zu teuer. Dafür ist die Gemeinde Planegg zu reich, und dafür gibt sie auch - man kann es täglich in der Zeitung lesen- ein Vielfaches an Millionen laufend in Planegg aus. Die Millionen, die in Martinsried investiert werden sollten , können wir so gut wie nicht finden.

    Die Bürgerinitiative Martinsried e.V. bittet also den Gemeinderat, die Angelegenheit im Sinne der Bürgerinnen und Bürger von Martinsried und auch Planegg noch einmal zu überdenken.

    Zwei Orte - eine Gemeinde

    Die Bürgerinitiative Martinsried fordert:
    Übliche Anzahl an Parkplätzen - 300 - ober- oder unterirdisch und leicht erreichbar an der U-Bahn-Endhaltestelle.
    Architektenwettbewerb für eine Ortsmittenplanung im Zusammenhang eines neuen Verkehrskonzepts Martinsried unter Einplanung einer ausreichenden Park & Ride-Anlage an der neuen U-Bahn.

     

    17. März 2011

    Einspruch bei Regierung von Obb. gegen U-Bahn ohne Park & Ride.



    Liebe Bürgerinnen und Bürger von Martinsried und Planegg,

    die Bürgerinitiative Martinsried ist noch nicht einmal zwei Jahre alt, und dennoch können wir feststellen, dass wir von drei uns vorgenommenen großen Themen
    1. die Staatsstraße 2063neu
    2. das Holzschnitzelkraftwerk in Gräfelfing
    3. das Verkehrskonzept Martinsried - U-Bahnendhaltstelle in Martinsried mit Einplanung der Ortsmitte
    immerhin zwei, nämlich die beiden zuerst genannten, bereits mehr oder minder erfolgreich erledigt haben, das zweite in ebenso erfolgreicher Zusammenarbeit mit Gräfelfing auf Bürgerebene.

    Natürlich werden wir dennoch aufmerksam die diesbezüglichen weiteren Planungen verfolgen, um zu verhindern, dass auch nicht durch eventuelle Hintertürchen ähnliche Probleme von Neuem auftauchen können.

    Allerdings liegt das schwierigste Problem für Martinsried - und auch für Planegg - noch ungelöst vor uns:

    Das Martinsrieder Verkehrskonzept mit oder ohne Park & Ride Anlage an der neuen U-Bahnendhaltestelle in Martinsried mit Voreinplanung einer Ortsmitte.

    Diesem Thema werden wir uns in Zukunft verstärkt zuwenden. Deshalb hat die Bürgerinitiative Martinsried bereits im Herbst letzten Jahres bei der Regierung von Oberbayern Einspruch erhoben gegen eine U-Bahnend-haltestelle der U6 in Martinsried, wenn nicht gleichzeitig für entsprechende Park & Ride Plätze gesorgt wird.

    Diesem Einspruch haben wir die 1200 Unterschriften der Bürgerinnen und Bürger beigefügt, die sich mit ihrer Unterschrift für eine Tiefgarage mit Zufahrt nur von der Würmtalstraße ausgesprochen haben:
    siehe Lagepläne 6a, 10 und 11.

    Nach wie vor ist diese Tiefgarage die für Martinsried vorteilhafteste Lösung, weil die Zufahrt von der Würmtalstraße den Zufahrtsverkehr zur U-Bahn nicht durch Martinsried lenkt.

    Wir haben ferner bei der Regierung von Oberbayern eine Öffentliche Anhörung beantragt, damit auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger an der Lösungsgestaltung des Parkproblems wegen der neuen U-Bahnendhaltestelle teilnehmen können. Diese Anhörung wird voraussichtlich im April stattfinden.

    Im Herbst letzten Jahres hat der Gemeinderat Planegg im Rahmen des Martinsrieder Verkehrskonzept den Bau einer Tiefgarage mit großer Mehrheit abgelehnt, vornehmlich mit der Begründung, die Tiefgarage würde nicht gebraucht. Auch oberirdische Parkplätze sind damals vom Gemeinderat allerdings gegen die Stimmen von CSU und FDP abgelehnt worden.

    Mittlerweile können wir aber erfreulicherweise eine Art Meinungsumschwung in unserem Gemeinderat feststellen:

    Wir begrüßen ausdrücklich das aktuelle Engagement von Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch (SPD), sich nun gleichzeitig mit dem U-Bahnbau intensiv um Möglichkeiten für eine einer U-Bahnendhaltestelle entsprechenden und erforderlichen Park & Ride Anlage zu bemühen.

     

    23. Dezember 2010

    Tiefgarage zieht keinen Verkehr an


    Antwort auf die Artikel von Frau Bürgermeisterin Annemarie Detsch und Frau Gemeinderätin Karin Detsch in der neuen Ausgabe der SPD-Zeitung "der Würmkauz":

    Die Bürgerinitiative Martinsried e.V. stellt richtig:

    Die von der Bürgerinitiative vorgeschlagene Tiefgarage bringt keinen neuen Verkehr nach Martinsried:

    • weil die Zufahrten zur Tiefgarage nur von außerhalb Martinsried möglich sind, nämlich nur von der Würmtalstraße.
      siehe Lagepläne 10, 11

    • weil man den Zufahrtsverkehr auch aus dem Süden zu dieser Tiefgarage so leiten kann, dass Martinsried innerörtlich nicht mehr belastet wird, nämlich über die Pasinger und Würmtalstraße wie bisher.
      siehe Lageplan 6a

    Die Tiefgarage selbst zieht keinen neuen Verkehr an:

    • weil die Autofahrer nicht zur Tiefgarage, sondern zur U-Bahn fahren,

    • weil die U-Bahn ziemlich sicher und bald kommen wird.

    • weil laut Auskunft des ADAC der Autofahrer jeweils die nächstliegende U-Bahnhaltestelle anfährt unabhängig von vorhandenen offiziellen oder nicht offiziellen Parkplätzen.

    Eine Park & Ride Anlage an der U-Bahn würde die Gemeinde Planegg nicht für die anderen Gemeinden bauen, sondern für die Bürgerinnen und Bürger sowohl aus Planegg als auch aus Martinsried:

    • weil ohne Parkplätze die Martinsrieder Wohn- und Gewerbeviertel von Fremdparkern zugeparkt und von Parksuchverkehr mehrbelastet werden.

    • weil ohne regulären Parkplätze den Bürgerinnen und Bürgern von Martinsried eine ganzräumige Parkraumbewirtschaftung aufgezwungen wird, wie im Zentrum von München.

    • weil ansonsten die Bürgerinnen und Bürger sowohl aus Planegg als auch aus Martinsried bei schlechten Wetterverhältnissen die U-Bahn nur schlecht erreichen können.

    • weil die Senioren von beiden Ortsteilen laut Gemeindeumfrage 2010 für nahe Erledigungen in 70% der Fälle das Auto benützen wollen, also auch, um zur U-Bahn zu kommen.

    • weil wir in kürzester Zeit immer mehr Senioren in unserer Gemeinde haben werden, und weil Senioren immer häufiger zu Hause alt werden wollen.

    • weil den Geschäften in Martinsried die freien Parkplätze genommen werden, und deshalb Einnahmen wegbrechen. Das ist der Grund dafür, dass sich jetzt schon Einzelhandelsgeschäfte und Gewerbe in Martinsried entschieden haben , zu verkaufen bzw. zu schließen.

    • ohne Lokale und ohne Einzelhandel wird Martinsried veröden - natürlich zum Nachteil seiner Bewohner.

    • weil sich auf unsere Umfrage nach einem Bürgerbegehren für eine Park & Ride Anlage an der U-Bahn Martinsried viele Bürgerinnen und Bürger gerade aus Planegg gemeldet haben, die uns unterstützen wollen. Planegger Bürgerinnen und Bürger sind empört darüber, dass sie, um in Zukunft zur U-Bahn nach Martinsried kommen zu können, gezwungen werden sollen, zuerst das Auto zur S-Bahn, dann von dort den Bus bis zur U-Bahn in Martinsried nehmen zu müssen.

    • weil man freie Bürgerinnen und Bürger nicht zwingen kann, ein bestimmtes Fahrzeug wie z. B. ein Fahrrad zu benutzen und das noch zu jeder Jahreszeit. Und aus vielen anderen Gründen.
    Die Bürgerinitiative Martinsried wünscht ihren Leserinnen und Lesern , der Bürgermeisterin, dem gesamten Gemeinderat und der Verwaltung der Gemeinde Planegg erholsame und besinnliche Weihnachten und für das Neue Jahr gemeinsame und konstruktive Lösungen der Probleme von Planegg und Martinsried.

     

    16. Dezember 2010

    Martinsrieder Runde


    Liebe Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger,

    es weihnachtet, und alle Bürger wie auch die Bürgerinitiative Martinsried sehnen sich nach Frieden.

    Doch der ist uns nicht vergönnt. Eine kleine Gruppe vornehmlich aus unseren eigenen Reihen will sich öffentlich profilieren auf Kosten der Bürgerinitiative Martinsried e.V.

    Das können wir nicht verstehen: Haben wir doch die gleichen Ziele und die gleiche Vorgehensweise, wenigstens bisher. Bei näherer Betrachtung der einzelnen Mitglieder muss man allerdings feststellen, dass hinter führenden Kräften der so genannten "Martinsrieder Runde" (ca. 10 Leute ) harte Geschäftsinteressen stehen mit dem Versuch, unter Anwendung von "harmonischen Gesprächen" allmählich mit der Bürgermeisterin ins ganz persönliche Geschäft zu kommen.

    Von derartigen Methoden hat sich die Bürgerinitiative immer abgegrenzt. Die Bürgerinitiative Martinsried e.V. ist der einzige eingetragene Verein in Martinsried, der sich vollkommen uneigennützig und deshalb unabhängig für die Wohn- und Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger vornehmlich im Ortsteil Martinsried einsetzt. Gerade wegen unserer finanziellen und politisch vollkommenen Unabhängigkeit werden wir beneidet und manchmal auch gehasst, nämlich genau dann, wenn bei uns Geschäftsinteressen eines einzelnen Mitglieds nichts zu sagen haben.

    Die Bürgerinitiative Martinsried e. V. ist stolz auf das, was sie erreicht, und was sie schon in die Wege geleitet hat. Sie ist auch stolz darauf, wie sie es geschafft hat, nämlich integer und geradlinig.

    Sie können uns vertrauen.

    Ihre Bürgerinitiative Martinsried e.V.



    Die Bürgerinitiative Martinsried e. V. hält sich die Option offen, eventuell ein Bürgerbegehren gegen das Martinsrieder Verkehrskonzept bzw. Einzelteile daraus einzuleiten. Wir möchten aber gerne Ihre Meinung dazu hören. Bitte schreiben Sie uns per E-mail oder rufen Sie uns an:
    E-mail info@buergerinitiative-martinsried.de T. 0172/8311496. Danke.

     

    11. November 2010

    Kommen Sie zum

    4. Martinsrieder Stammtisch

    im Gasthof Schienhammer
    in Martinsried

    am Montag 15. November 2010
    20.00 Uhr

    Es geht um Ihr persönliches Wohlbefinden in Ihrem Zuhause in Martinsried.

    Das Verkehrskonzept Martinsried wird aus guten Gründen von der überwiegenden Mehrheit der Martinsrieder Bürger abgelehnt. Dennoch soll es über die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger hinweg ad hoc bereits am 18. November 2010 im Planegger Gemeinderat als Richtlinie für alle zukünftigen Ver- kehrsplanungen beschlossen werden:

    • Eine verkappte Staatsstraße 2063neu auf der Röntgenstraße mit ca 20.000 KFZs mehr mitten im Wohngebiet mit allen gesund- heitsschädlichen Konsequenzen!

    • Martinsried wird abgeschnitten von allen seinen bisherigen Ausfallstraßen, nur noch die verkappte Staatsstraße (Röntgenstraße) darf von den Bürgern benützt werden!

    • U-Bahnendhaltestelle ohne Park and Ride Anlage - ohne die für eine Endhaltestelle erforderliche Tiefgarage! Gleichzeitig sind aber in Planegg zwei neue Tiefgaragen geplant: An der S-Bahn und am Familienzentrum! Warum keine Tiefgarage in Martinsried?

    • Eine Unmenge von Bussen und Parkplatz suchenden Autos durch die Wohngebiete der Martinsrieder hindurch als "Ersatz" für die abgelehnte Tiefgarage mit allen gesundheits- schädlichen Konsequenzen!

    Wollen Sie das?
    Wir haben Lösungsvorschläge.
    Diskutieren Sie mit uns!

     

    30. September 2010

    Gefährlicher Feinstaub Holzschnitzelkraftwerk



    Gemeinde Gräfelfing baut direkt an Martinsrieder Westgrenze in der Kiesgrube Glück ein Holzschnitzelkraftwerk mit gefährlichen Emmissionen

    Die Bürgerinitiative Martinsried lehnt den Bau eines solchen Kraftwerks mitten in diesem dicht besiedelten Gebiet ab.

    Näheres lesen Sie hier.

     

    19. August 2010

    Verkehrskonzept Martinsried



    Die verkappte Staatsstraße 2063neu zwischen Münchner Straße und Würmtalstraße im Integrierten Verkehrskonzept Martinsried s.Plan12:


    Angeblich soll auf diese Weise Martinsried vom Verkehr entlastet werden, das Gegenteil ist der Fall: Diese Straße ist nichts anderes als eine Gemeindestraße, die die Funktion der Staatsstraße 2063neu lediglich als Gemeindestraße übernehmen würde. Sie verbindet nämlich letztendlich ebenso wie die St 2063neu die beiden Autobahnen Lindau und Garmisch. Dabei ist es unerheblich, ob diese Straße hinter den Garagen oder direkt auf der Röntgenstraße oder als St 2063neu verlaufen würde. Laut Gutachten Fahnberg/Kurzak s. www.buergerinitiative-martinsried.de holt die St2063neu wesentlich mehr Verkehr nach Martinsried, nämlich prognostisch bis zu 26.000 Autos/24 Std. als durch sie Martinsried entlastet werden könnte. s. Gutachten Prof. Wirth 2009 auf unserer Website. Laut Zählung Fahnberg 2009 beträgt der Durchgangsverkehr auf der Röntgenstraße aktuell 3000 Autos/24 Std.! überhaupt nicht nachvollziehbar ist, dass diese Nord-Südverbindung dann auch noch mitten durch Wohngebiet von Martinsried führen soll, ob hinter oder vor den Garagen ist dabei weniger relevant!


    Vorschlag der Bürgerinitiative zur Verkehrsentlastung der Röntgen- und gleichzeitig der Lochhamerstraße:


    Planung einer Gemeindestraße von der Münchner Straße im Süden hinter den Garagen am Wall einmündend in die Frauenhofer Straße , die Frauenhofer Straße nach Norden weiterführend , an der nördlichen Kurve der Frauenhofer Straße geradeaus nach N, entlang der neuen Trasse des Büros Basler, aber ohne Einmündung in die Würmtalstraße, sondern entsprechend der nördlichsten Querverbindung des Vorschlags Basler nach Osten in die Lochhamer Straße einmündend – gegenüber der Lena-Christ-Straße. Keine Sperrung der Lochhamerstr.! An der Kreuzung Lochhamer//Würmtalstraße einen Kreisverkehr einrichten zur Verkehrsberuhigung bzw. Verkehrsverhinderung. (St 2063neu aus Gräfelfing!) Die gesamte Trasse verkehrsberuhigt gestalten, z.B. Geschwindigkeitsbegrenzungen etc. Vorteile: Unser Vorschlag verbindet nicht zwei verkehrsreiche Autobahnen miteinander, der Durchgangsverkehr kann als Gemeindestraße mit Hinweisschildern geleitet und minimalisiert werden, die Röntgenstraße könnte zur Anliegerstraße beruhigt werden. Gleichzeitig könnte das gesamte Wohnviertel der Lochhamer Straße vom Durchgangsverkehr entlastet werden, da der Durchgangsverkehr erst wieder im nördlichen Gewerbegebiet auf die Lochhamer Straße trifft und damit sämtliche Wohnviertel an der Lochhamer Straße vom Durchgangsverkehr verschont! Wir diskutieren gerne darüber! Schreiben Sie uns!

     

    22.07.2010

    "Ergebnisoffenes" Verkehrsgutachten
    Das so genannte "ergebnisoffene" Verkehrsgutachten für Martinsried sagt "nein" zu einer Tiegarage zur U-Bahn, ja sogar ein Park and Ride Parkplatz! wird gänzlich abgelehnt!
    Siehe weiter unter "Tiefgarage"!

     

    08.07.2010
    Planegger Friedensangebot?
    In der SZ vom 16. Juni 2010 hat die Bürgermeisterin Frau Detsch der Bürgerinitiative Martinsried angeboten "zusammen mit dem Gemeinderat die Zukunft von Martinsried zu gestalten." Dieses Friedensangebot haben wir natürlich sofort aufgenommen, haben wir uns doch seit eineinhalb Jahren gewünscht, sowohl als politischer Gegner als auch als Fürsprecher ernst genommen und in gegenseitiger Achtung - auch einer eventuell anderen Meinung -wenigstens angehört zu werden oder auch miteinander die Probleme von Martinsried an einem gemeinsamen Tisch lösen zu können.

    Auf unseren offenen freundlichen Brief vom 19.Juni 2010 im Info hat Frau Annemarie Detsch bis heute nicht geantwortet.

    Und wir warten nun schon drei Wochen darauf.

    Sollen oder müssen wir eventuell daraus schließen, dass der Ortsteil Martinsried, in dem immerhin fast 40% der Gesamtbürgerschaft der Gemeinde Planegg wohnen, und die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger dieses Ortsteils für unsere Bürgermeisterin nebensächlich sind?

    Sollen oder müssen wir eventuell daraus schließen, dass unsere ca.1200 Unterschriften der Bürgerschaft von Martinsried für eine Tiefgarage zur neuen U-Bahnendhaltestelle bisher unbeachtet in der Schublade liegen? Und alles schon längst gegen eine Tiefgarage entschieden ist?

    Sollen oder müssen wir gar daraus schließen, dass Martinsried mit Hilfe der in Auftrag gegebenen "Verkehrsplanung Martinsried" ( ca. € 50.000) in noch viel größerem Ausmaß neuem Gewerbe zugänglich gemacht wird ? Beispiel : Die Auflassung des Grünstreifens zwischen Martinsried und Großhadern wurde in der letzten Gemeinderatssitzung fast einstimmig beschlossen! Also kein Trenngrün mehr zwischen Großhadern und Martinsried. Weder die Bürgerinitiative noch der Lenkungskreis wurden vorher dazu angehört!

    Sollen oder müssen wir eventuell daraus schließen, dass Frau Bürgermeisterin eben keinen Frieden mit uns haben will, sondern die öffentliche und harte Auseinandersetzung fortsetzen möchte?

    Sollen oder müssen wir daraus schließen, dass Martinsried zu den nächsten Kommunalwahlen eine eigene Liste aufstellen muss?

    Das alles können wir nicht so recht glauben. Ein blühender mit einer Tiefgarage auch gewerblich aufstrebender Ortsteil Martinsried brächte in Zukunft zusammen mit einer funktionierenden lebendigen Ortsmitte der gesamten Gemeinde wirtschaftlichen Aufschwung.

    Die Bürgerinitiative Martinsried e.V., vertreten durch ihre Vorsitzende Barbara Gutmann, ist dennoch für jede Anhörung und jedes Gespräch offen. Die Mitglieder unseres Vereins stehen selbstverständlich hinter ihrer Vorsitzenden und ihrer öffentlichkeitsarbeit.

    übrigens: Einem kollegialen Gespräch offen mit uns haben sich bisher die Gemeinderäte Herr Pfeiffer (SPD), Herr F. Haugg (FDP), Herr von Schall (Fraktion FDP), Herr Nafziger (CSU) und Herr Book (CSU) gezeigt. Wir würden es begrüßen, wenn sich bald mehr Mandatsträger bereit fänden, uns anzuhören.

     

    02.06.2010

    Aufgrund der skandalösen öffentlichen Schlammschlacht, mit der sich die Bürgerinitiative und ihre Vorsitzende Frau Dr. Barbara Gutmann z. Zt. konfrontiert sieht, veröffentlichen wir hier einen Leserbrief aus Martinsried im Info vom 2.6.10:

    Leserbrief aus Martinsried

    Eine Bürgerinitiative gründet sich dort, wo die Bürger ein berechtigtes Interesse haben, ihre bisher nicht berücksichtigten Wünsche und Forderungen zu thematisieren und auch durchzusetzen. Genau dies tut die Bürgerinitiative Martinsried. Sie nutzt damit eine sinnvolle demokratische Einrichtung in unserer Gesellschaft.

    Für unseren Gemeinderat jedoch scheint eine Bürgerinitiative völliges Neuland zu sein, sonst würde man mit ihr so umgehen, wie das in allen anderen Gemeinden der Fall ist: Dort setzt man sich nämlich mit der jeweiligen Bürgerinitiative zusammen an einen Tisch und erörtert, auch wenn man unterschiedlicher Meinung ist, gemeinsam die anstehenden Probleme. Das ist das Gebot der Stunde:

    Schluss mit den unqualifizierten Unterstellungen gegenüber der Bürgerinitiative Martinsried und deren Vorsitzenden, Frau Dr. Gutmann,

    die sich in bewundernswerter Weise für alle Bürgerinnen und Bürger von Martinsried einsetzt, ohne daraus irgendeinen persönlichen Nutzen zu ziehen! Jede Forderung an die Gemeinde und jeder Verdacht wird von Frau Gutmann jeweils mit sachlichen Belegen untermauert! Nicht umsonst haben wir ca. 1200 Unterschriften in kürzester Zeit von den Martinsrieder Bürgerinnen und Bürgern allein für die Tiefgarage bekommen. Martinsried steht nun mal hinter der Bürgerinitiative, auch wenn das Frau Bürger- meisterin nicht gefällt.

    Wir haben selbst Unterschriften gesammelt und können deshalb das richtige Urteil fällen: Die Stimmung der Bürger ist bei weitaus überwiegender Mehrheit pro Tiefgarage!

    Die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried aber erwarten von ihrer Bürgermeisterin nun endlich, die vielen Probleme von Martinsried wirklich in die Hand zu nehmen. Die Bürgerinitiative mit falschen Unterstellungen zu bewerfen oder gar juristische Schritte gegen sie einzuleiten lehnen wir Bürgerinnen und Bürger von Martinsried als unangemessen und nicht zielführend ab.

    Herbert und Theresia Reisinger, Martinsried

     

    02.06.2010

    Stellungnahme von Dr. Gutmann auf die skandalösen Unterstellungen in der Presse

    Liebe Bürgerinnen und Bürger
    in Planegg und Martinsried,

    die Bürgerinitiative Martinsried informiert Sie nun regelmäßig seit einem ganzen Jahr. Einiges wussten Sie schon, anderes war Ihnen neu, und über Manches waren Sie über Jahre hinweg falsch informiert worden. Genau hier sieht sich die Bürgerinitiative in der Pflicht. Wir sind unabhängig, sowohl finanziell als auch politisch, denn wir müssen nirgends „wieder gewählt werden“. Und genau diese Unabhängigkeit gibt uns die Möglichkeit, Sie wirklich wahrheitsgetreu zu informieren. Um diese Freiheit werden wir aber auch beneidet, ja sogar gehasst, mit Dreck beworfen und mit unwahren Unterstellungen diskreditiert.

    Die Vorsitzende der Bürgerinitiative Martinsried versichert Ihnen: Unsere Informationen an Sie sind recherchiert und entsprechen der Wahrheit. Und: sie sind nötig!

    Ich habe keinerlei Grund, um Ihre Gunst zu werben, mein einziges Motiv für dieses mein Engagement ist Verantwortung. Ich fühle mich eben verantwortlich für dieses eigentlich schöne Martinsried, meine zweite Heimat, und für die vielen Bürgerinnen und Bürger, die uns durch ihre Unterschrift pro Tiefgarage und gegen die St2063neu ihr Vertrauen geschenkt haben. Wir werden alles uns Mögliche tun, um Ihr Vertrauen nicht zu enttäuschen.

    Auch deshalb wird sich die Bürgerinitiative und ihre Vorsitzende an der zur Zeit gegen sie inszenierten Schlammschlacht nicht beteiligen. Lügen haben kurze Beine, und wir sind davon überzeugt, dass wir neue dicke Bretter zu bohren haben, und dass wir uns erst recht in drei Jahren vor den nächsten Kommunalwahlen voll für Sie „ins Zeug legen“ müssen.

    Helfen Sie uns dabei und werden Mitglied in unserem Verein: info@buergerinitiative-martinsried.de

    Damit alles besser wird in Martinsried und auf keinen Fall schlechter, indem z. B. keine Tiefgarage zur U-Bahnendhaltestelle gebaut wird!

    Wir wollen aber auch, dass es in Planegg besser wird - aus Solidarität - z. B. in der Germeringer Straße und keinen Südring A99. Dazu benötigen wir in unserer Gemeinde Persönlichkeiten als Politiker, die die Fähigkeit besitzen, diese beiden unterschiedlichen Orte „unter einen Hut zu bringen“! Keinesfalls wollen wir Martinsrieder auch in Zukunft das Aschenputtel von Planegg bleiben!

    Machen Sie mit! Es ist ein sinnvolles Engagement und völlig überparteilich.

    Bei uns kann jeder mit machen, der will, auch ohne Mitglied zu sein!


    Tel. 01 72 / 8 31 14 96

    Mit freundlichen Grüßen und bis zur nächsten Information
    Ihre
    Dr. Barbara Gutmann
    Vorsitzende der Bürgerinitiative Martinsried e.V.
    Tel. 0172/8311496 www.buergerinitiative-martinsried.de
    V.i.S.d.P.

     

     

    27.05.2010

    Stellungnahme zum Inserat der Bürgermeisterin Frau Detsch und des Gemeinderats Planegg im Info vom 20.5.2010


    Die Bürgerinitiative Martinsried wurde Anfang 2009 gegründet. Von Anfang an haben wir uns schriftlich unserer Bürgermeisterin vorgestellt und um einen offenen Dialog mit ihr gebeten. Aber es kam keine Antwort aus dem Rathaus, keine Einladung zu irgendeinem Gespräch über die mannigfachen Probleme in Martinsried! Und daran hat sich bis heute nichts geändert!

    Dieses Versagen der Bürgermeisterin allein war der Grund, dass wir uns nach vier Monaten vergeblichen Wartens entschlossen hatten, d.h. entschließen mussten, mit Hilfe von Anzeigen im Info an die öffentlichkeit zu gehen. Die Bürgerinitiative Martinsried schlägt der Bürgermeisterin auch jetzt noch in regelmäßigen Abständen vor, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen. Wir sind der Meinung, dass nur in einem offenen Gespräch grundsätzliche Meinungsverschieden heiten nivelliert, Missverständnisse aus dem Weg geräumt, und die vielen anstehenden Probleme von Martinsried wirklich angegangen werden können. Das ist anderswo auch der übliche Umgang von Bürgermeistern mit ihren Bürgerinitiativen.

    Anstatt sich also mit uns an einen Tisch zu setzen, schaltet die Bürgermeisterin jetzt im Info ein Inserat gegen die Bürgerinitiative und schämt sich nicht, für den Kampf gegen ihre eigenen Bürger öffentliche Mittel zu missbrauchen, um ihre politische Meinung zu äußern! Wo in anderen Gemeinden mit einer gesunden Opposition im gemeindlichen Parlament, nämlich im Gemeinderat, öffentlich debattiert wird, wird bei uns im Gemeinderat einheitliche Blockpolitik betrieben und dafür aber Steuergelder der Bürgerinnen und Bürger missbraucht zur Schaltung von Inseraten! Noch dazu werden dabei Steuermittel auch von Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger verwendet, die sich bereits mit hohem Prozentsatz (ca. 40 % der Wahlberechtigten) für eine Tiefgarage ausgesprochen hatten!

    Lediglich die beiden Gemeinderäte der FDP Fraktion, Herr Fritz Haugg und Herr Peter von Schall-Riaucourt haben sich geweigert, an diesem unwürdigen Spiel teilzunehmen.

    Das von der Bürgermeisterin in Auftrag gegebene “Integrierte Verkehrskonzept für Martinsried“:

    Wir haben den Gutachter, Herrn Schneider, vom Büro Basler & Partner gebeten, uns den Wortlaut seines Auftrags mitzuteilen. Er erwiderte freundlich, dass wir uns darum nicht bei ihm, sondern bei der Gemeinde bemühen sollten. Wir baten daraufhin unsere Bürgermeisterin, uns den detaillierten Auftrag an das Büro Basler & Partner mitteilen zu wollen. Sie lehnte unsere Bitte ab mit der Begründung, dass Sie dazu aufgrund diverser Verordnungen nicht verpflichtet wäre.

    Lesen Sie diesen unseren Schriftwechsel mit Frau Detsch hier

    Daraus ergibt sich, dass der detaillierte Auftrag an die Fa. Basler und Partner streng geheim gehalten wird. Im Gegen satz dazu war z. B. der Wortlaut des letzten Gutachterauftrags der Gemeinde an Prof. Wirth gleich zu Anfang bekannt gegeben worden.

    Deshalb besteht nach wie vor der dringende Verdacht, dass dieses Verkehrskonzept für Martinsried kein ergebnisoffenes Gutachten ist, sondern durch den detaillierten Auftrag der Bürgermeisterin von vornherein so angelegt ist, dass im Ergebnis die Tiefgarage abgelehnt werden muss.


    Man könnte z. B. u. a. in den Auftrag an den Gutachter geschrieben haben: “Die Kassen der Gemeinde sind leer, wir benötigen eine “realistische“ d. h. in diesem Fall eine “billige“ Lösung“: Dann entfällt natürlich die Tiefgarage von vornherein.

    Weitere triftige Gründe für obigen dringenden und schwerwiegenden Verdacht lesen Sie im nächsten Info oder per Flugblatt in Ihrem Briefkasten.

    Klicken Sie hier, um den diesbezúglichen Schriftwechsel mit Frau Detsch nachlesen zu können.

     

     

    06. Mai 2010

    Auch in Zukunft wollen wir Martinsrieder bei offenem Fenster im Wohnzimmer sitzen können.

    Auch in Zukunft wollen wir den gewohnten Parkplatz vor unserer Wohnung und vor unseren Geschäften benutzen können.

    Deshalb stehen so gut wie alle Martinsrieder sowie auch alle Einzelhandelsgeschäfte hinter unserer Forderung nach einer Tiefgarage zur neuen U-Bahnendhaltestelle.

    Keine Spur von einer so genannten “gespaltenen” Bürgerschaft in dieser Frage!


    Dagegen spricht auch das Ergebnis der Unterschriftenaktion: 1211 Bürgerinnen und Bürger aus unserer Gemeinde haben sich eindeutig fur unseren Vorschlag Tiefgarage mit ihrer Unterschrift ausgesprochen! Darüber kann auch eine partei-strategisch organisierte Bürgerversammlung nicht hinwegtäuschen. Wo die sachlichen Argumente fehlen, greift man anscheinend auch nach dem letzten Strohhalm: Polemik aber lehnt die Bürgerinitiative grundsätzlich ab, und ihre Vorsitzende wird sich auch in Zukunft an derartigen ‘Diskussionen“ nicht beteiligen: Sie sind der gemeinsamen Sache von Martinsried und Planegg nicht dienlich.

    Somit fahren wir in unserer sachlichen Auseinandersetzung fort und werden heute das Gegenargument “die Tiefgarage würde den Verkehr anziehen“, im Folgenden erôrtern:

    1. Wohin fährt der Autofahrer, wenn er eine U-Bahn benutzen will? Natürlich fährt er zur nächstliegenden Haltestelle, weil der Autofahrer bekannter Weise bequem ist, und weil diese Tatsache laut Auskunft des ADAC auch statistisch erwiesen ist. Findet er in Martinsried, das dann Endhaltestelle der U 6 sein wird, keinen Parkplatz, weil keine Tiefgarage vorhanden, so wird er sich einen Parkplatz in den Wohnvierteln von Martinsried suchen und sich diesen für die Zukunft als “seinen Parkplatz“ merken. So machen wir es doch alle, wenn wir irgendwohin fahren müssen, wo es keine oder zu wenig Parkplätze gibt. Wir werden also jeweils genau so viele Autos in Martinsried geparkt vorfinden, ob mit oder ohne Tiefgarage. Der einzige Unterschied ist der, dass mit dem Angebot einer Tiefgarage (nur 1 € pro 24 Std.!) die geparkten Autos unter die Erde verschwinden und ohne Tiefgarage bzw. mit einem zu kleinen Angebot an Parkplätzen unsere Wohnviertel von Fremdparkern verstopft werden. Wollen wir das?

    2. ‘Die U-Bahnbenutzer würden, wenn sie keine Tiefgarage vorfänden, weiterfahren auf den Großparkplatz der U6 in Großhadern mit 306 Parkplätzen bzw. zur Tiefgarage der Endhaltestelle der U 3 in Fürstenried mit insgesamt 270 Parkplätzen.” Auch diese Behauptung greift nicht, weil sich der Autofahrer nachgewiesenermaßen jeweils die nächste Station (s. oben) sucht, und zweitens, diese beiden Großparkplatzanlagen ebenfalls nachgewiesenermaßen schon jetzt ständig überbelegt sind.

    3. Dieses Problem verschärft sich in den kommenden Jahren, wenn mit der LMU-Erweiterung zusatzlich ca. 13.000 Studenten und Angestellte der Universitat täglich nach Martinsried fahren und laut aktuellem Gutachten von Prof. Wirth S. 27 (www.buergerinitiative-martinsried.de) die dafür von der LMU eingeplanten Parkplätze bei weitem nicht ausreichen. Die Gemeinde ist mit Recht stolz auf den Campus, er hebt tatsachlich in vieler Hinsicht den Wert und das Ansehen unserer gesamten Gemeinde. Im Gegenzug aber sollte unsere Gemeinde dann auch für die sich daraus ergebende erforderliche Infrastruktur sorgen. Tut sie es nicht, sind nicht nur die Studenten, sondern ganz besonders die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried die Leidtragenden.

     

     

    SPD Planegg hat Tiefgarage zur
    U-Bahnendhaltestelle in Martinsried definitiv abgelehnt,


    ohne das Ergebnis der laufenden Verkehrsplanung Martinsried abzuwarten!

    Lesen Sie hier

    Jetzt verstehen wir auch, warum die Bürgerinnen und Bürger von Martinsried den Text des z. Zt. laufenden Auftrags an das Verkehrsbüro Basler nicht erfahren dürfen!

    44.000.- € oder mehr für einen Aufrag, der die Bedürfnisse der Martinsrieder Bürgerinnen und Bürger offensichtlich nicht berücksichtigen darf! (Tiefgarage!), d.h. der Auftrag heißt höchstwahrscheinlich: Verkehrsplanung von Martinsried, neue U-Bahnendhaltestelle ohne Tiefgarage!

    Das ist voraussichtlich der tatsächliche Hintergrund: Man benützt teure Gutachten , um seine eigene wie wir meinen absolut unqualifizierte Meinung durchzusetzen , weil man wieder mal für Martinsried kein Geld ausgeben will.

    Wir Martinsrieder verzichten nicht auf unsere Rechte in der Gemeinde nur deswegen, weil die Ausgabenpolitik das Stiefkind der Gemeinde Planegg ist.

     

     

    St 2063neu abgelehnt

    Die Staatsstraße 2063neu wurde am 12.11.2009 vom Gemeinderat Planegg mit breiter Mehrheit abgelehnt.


    Klicken Sie dazu hier

    Beschluß des Gemeinderats hier

     

    Für diese Sitzung hatte die BIM folgende
    2 Anträge eingereicht:

    Klicken Sie zum Download:

    Antrag Nr.2 vom 22. Oktober 2009 hier
    Antrag Nr.1 vom 15. Oktober 2009 hier



    Unterschriftenaktion

    Die Bürgerinitiative übergibt der Bürgermeisterin

    1198 Unterschriften gegen die

    Staatsstraße 2063neu



    Das sind 37,43 % der Martinsrieder

    Wahlberechtigten


    Unterschriftenaktion:

    Echo der Presse im download:

    MM 08.10.09 hier
    SZ 02.10.09 hier
    Info vom 1.10.09 im Download hier hier  

    Info Gräfelfing:

    Aktuelle Presseinformationen zum Download finden Sie:

    08. Juli 2010 Planegger Friedensangebot? Keine Antwort auf unseren offenen Brief! hier
    24. Juni 2010 Planegger Friedensangebot hier
    17. Juni 2010 Tiefgarage zieht keinen neuen Verkehr an hier
    20. Mai 2010 A99: BIM erklärt sich solidarisch mit der Bürgerschaft von Planegg hier
    12. Mai 2010 "Integriertes Verkehrskonzept Martinsried" ist kein ergebnisoffenes Gutachten hier
    22. April 2010 Übergabe von 1301 Unterschriften für Tiefgarage hier
    Lesen Sie dazu den Artikel SZ 15.04.2010 hier
    08. April 2010 Erklärung zur Tiefgarage hier
    25. März 2010 Bürgerversammlung 13.4.10 in Martinsried hier
    18. März 2010 BIM Vorschlag Tiefgaragenplan incl. Zufahrten hier
    11. März 2010 Haben die drei Gemeinderätinnen aus Martinsried kein Interesse? hier
    04. März 2010 Bürgermeisterin Detsch besucht Infostand der BIM hier
    25. Februar 2010 27.02.10 10-16 Uhr vor Penny Unterschriftenaktion hier
    11. Februar 2010 50.000€ geheimes neues Verkehrsgutachten hier
    10. Dezember 2009 Antrag z. Untersuchung Tiefgarage abgelehnt hier
    03. Dezember 2009 Tiefgarage U-Bahn Endhaltestelle U 6 Martinsried hier
    26. November 2009 Tiefgarage / U-Bahn / 1. Martinsrieder Stammtisch hier 19. November 2009 Ablehnung der St 2063neu hier
    12. November 2009 hier
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