St 2063neu


12.05.2011

Wem nützt und wem schadet die St 2063neu?

Laut den bekannten und einschlägigen Verkehrsgutachten informiert Sie die Bürgerinitiative wie folgt. Alle Gutachten sind auf dieser Homepage einsehbar in der Rubrik Gutachten.

  • Baut Gräfelfing allein die St2063neu nur bis zur Würmtal-straße, so würde das Martinsried so gut wie nicht schaden, weil nur ca. 1000 KFZ pro Tag mehr durch Martinsried fahren würden, eine Zahl die laut allen Verkehrsgutachtern zu vernachlässigen ist, weil nicht bemerkbar.


  • Lediglich Gräfelfing würde von dem Teil der St 2063neu profitieren, der auf Gräfelfinger Gebiet bis zur Würmtalstraße verläuft, weil die Pasinger Straße dort stark verkehrsentlastet wird.


  • Diese Verkehrsentlastung geht aber mit einer gleichzeitigen starken Mehrbelastung der Gräfelfinger Wohngebiete an der Würmtalstraße einher. Ein eventueller Rückbau der dortigen Würmtalstraße würde den Verkehr nicht reduzieren, sondern zeitweise sogar Stau verursachen. Alles Nachteile für die Gräfelfinger Bewohner der Wohngebiete um die Würmtalstraße (Igel-Finken-, Meisen-, Adlerstr. etc.). In Martinsried würde deshalb kein Mehrverkehr entstehen, weil schon jetzt die Autofahrer die verkehrsberuhigte und für Autofahrer hinderliche Röntgenstraße meiden.


  • Auch die Großhaderner Straße in Gräfelfing wird durch die St 2063neu von Verkehr wesentlich mehr belastet, zum Nachteil der Bewohner an der Drosselgasse und Bussardstraße.


  • Würde die St 2063neu nach Süden verlängert und an Martinsried vorbeiführen bis zur Münchner Straße (= so genannte "Amtslösung"), würde Martinsried enorm mehr belastet werden, nämlich laut allen einschlägigen Verkehrsgutachten mit einer Mehrbelastung von ca. 20.000 KFZ pro Tag. Dann würde nämlich die direkte Autobahnverbindung (= "Trasse light" der A99) zwischen der Lindauer und der Garmischer Autobahn hergestellt werden, und zwar an Martinsrieder Wohngebiet entlang über die Münchner Straße, Neuried und Forstenried.


  • Dabei würde die innerörtliche Verkehrsentlastung von Martinsried mit nur ca. 4000 KfZ im Hinblick auf die enorme Mehrbelastung von ca. 20.000 KFZ proTag nicht ins Gewicht fallen.


  • Die Fortführung der St 2063neu nach Süden auf Planegger Gebiet würde also auch nur Gräfelfing von Verkehr entlasten, und dort gleichzeitig die Würmtalstraße wesentlich mehr belasten.


  • Planegg würde durch die Verlängerung der St 2063neu am Martinsrieder Wohngebiet entlang so gut wie nicht von Verkehr entlastet. Siehe alle einschlägigen Gutachten.




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